William Waterhouse, “My Report on IDRS 2004” The Double Reed, Vol. 27, No.4
For us bassoonists the outstanding event was the ritorna vincitor homecoming of Lyndon Watts, last seen ten years ago when he had quit his native Sydney to complete his studies in Europe. Now Principal of the Munich Philharmonic and prize-winner there of the recent ARD Competition, he offered us three quite outstanding programmes; these ranged from an impeccably stylish Baroque recital with his wife Olga on harpsichord, the Crusell Concertino with orchestra, to a tour de force rendition of Heinz Holliger's Three Pieces for solo bassoon (he must be the only player to have all three in his repertoire).
Frankfurter Rundschau, Oktober 2003
…Hier konnte der 1976 geborene Lyndon Watts, mittlerweile Solo-Fagottist der Münchner Philharmoniker, seine dynamisch stark differenzierende und phantasiereiche Musikalität sehr imponierend entfalten. Wie virtuos ein Fagott sich bemerkbar machen kann, zeigte Watts im raschen Schlusssatz.
Badisches Tageblatt, Mai 2003 (Barockfagott)
Lyndon Watts kann aus einem fast unhörbarem Pianissimo-Ton aussagekräftige Läufe entwickeln… Grazil und unaufdringlich wirkt das Fagott in der Sonate C-Dur von Fasch, es beherrscht die Szene in einer feinen, aber konsequenten Art. In Boismortiers Sonate d-moll für Barockfagott und Barockvioloncello vertiefen sich Watts und Becker in ein wunderbar intimes Gespräch; ergreifend ist die fast tonlose Schwere zu Beginn des langsamen Satzes, die sanglichen Stellen kosten beide aus bis zum Letzten.
Süddeutsche Zeitung, September 2002 (Barockfagott)
Lyndon Watts ...spielt mit vollendetem Ton, wunderbar klar und sauber, weich und warm.... Er beeindruckt durch seine Virtuosität. Ob als Basso continuo oder im Duett mit der Flöte, er meistert selbst schnellste Passagen mit viel Ausdruck und fliegenden Fingern. Das Fagott wirkt nie schwerfällig, sondern kann an Leichtigkeit mit der Flöte durchaus mithalten. Eine wunderbare Darbietung, die keine Wünsche offen ließ...
Rohrblatt, September 2001
Lyndon Watts erweist sich mit 25 Jahren als neuer und sympathischer Star am Fagotthimmel in gleich zwei Abendkonzerten, darunter eins wegen Absagen improvisiert für Fagott allein mit Jacob, Bach, Stephenson und Bozza - stürmischer Applaus.
Nordbayerischer Kurier, April 1999
Mit beeindruckendem Können faszinierte Lyndon Watts die Zuhörer des Schlosskonzertes…Ohne jemanden weh zu tun, muss man die Leistung von Lyndon Watts (Fagott) ganz oben ansiedeln. In der Partita BWV 1013 von Johann Sebastian Bach offenbarte er in kraftanstrengenden Soli, ganz allein auf sich gestellt, wunderschöne Tonläufe, atemberaubend schnelle Tempi und beschwingte Kaskaden, denen absolute technische Perfektion mit virtuoser Musikalität zugrunde liegt.
Nordbayerischer Kurier, April 1999
Der australische Fagottist Lyndon Watts wartete mit vielleicht dem Standardwerk seines Fachs auf, Webers Konzert in F-Dur. Sein Spiel ist von makelloser Ästhetik, große Virtuosität und Klangschönheit, besonders bei den herrlichen Schwelltönen, zeichnen es aus.
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